Außenperspektive des Gasometers mit Zebrastreifen und Straßenraum

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Kultur:tank

Leipzig

Diplomarbeit Sommersemester 2025
TU Dresden, Prof. Löser und Prof. Lott

Das Projekt untersucht die Umnutzung des historischen Gasometers in Leipzig – eines eindrucksvollen Zeugnisses der Industriekultur, das seit nahezu einem Jahrhundert ungenutzt ist. Seine markante Fassade und die zentrale Lage bergen ein großes räumliches und kulturelles Potenzial. Der Entwurf transformiert den ehemaligen Gastank in ein offenes Kulturzentrum, das öffentliche Nutzungen mit Räumen für künstlerische Produktion und gemeinschaftlichen Austausch verbindet.

Dabei wird die historische Struktur nicht als passive Hülle verstanden, sondern als aktiver Dialogpartner. Präzise gesetzte Eingriffe respektieren den Rhythmus der bestehenden Fassade und öffnen das Gebäude zugleich symbolisch zur Stadt. Aus dem ehemals abgeschlossenen technischen Behälter entsteht ein lebendiger, einladender Ort für Kultur, Kreativität und Begegnung.

Das Raumprogramm entwickelt sich vertikal: Im Sockel befinden sich öffentliche Ausstellungsflächen und eine multifunktionale Veranstaltungshalle. Darüber ergänzen Bibliothek, Café und flexibel nutzbare Gemeinschaftsflächen das Angebot.

Auch der Außenraum wird als Teil des kulturellen Konzepts verstanden. Ein neuer öffentlicher Vorplatz schafft Raum für Märkte und Veranstaltungen, während begrünte Rückzugsbereiche und Kunstinstallationen den Gasometer in sein Umfeld einbinden.

Linienaxonometrie des Gasometers mit eingestellten, gedrehten GeschossenLageplan mit dem Gasometer, neuem Vorplatz und begrünten WegenInnenperspektive der Ausstellungsfläche mit roter TragstrukturGrundrisse Erdgeschoss und erstes Obergeschoss im runden BestandSchnitt durch Gasometer und Kuppel im städtischen UmfeldGrundrisse der oberen Geschosse mit InnenhofAnsicht des Gasometers mit Kuppel in der StraßenabwicklungIsometrie des Gasometers mit Vorplatz und UmgebungPerspektive einer Terrasse zwischen neuem Einbau, Bestandswand und Glaskuppel